Lenny Dee

Aus Round Dance Wiki
Version vom 9. Dezember 2020, 18:20 Uhr von RG (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Lenny Dee wurde 1923 als Leonard George DeStoppelaire in Chicago geboren. Er war ein virtuoser Organist, der viele Musikstile beherrschte. Sein Alben gehörten zu den beliebtesten unter den „easy listening“ und „space age pog“ Musikern der 1950er Jahre bis zu den frühen 70igern. Seine Kennmelodie, der "Plantation Boogie", kam 1955 unter die Top 20.

Als Kind sang er im Kirchenchor und spielte Ukulele und Akkordeon. Als Teenager begann er professionell Akkordeon zu spielen bis zu seinem Eintritt in die Navy 1943. In den späten 40ern begann Dee in Nachtclubs in Tennessee zu spielen. In den frühen 50ern erhielt er seinen ersten Plattenvertrag nachdem der Countrysänger Red Foley ihn in Nashville, Tenessee bei einem seiner Auftritte hörte. Dee konnte sich behaupten und seine Eigenkomposition „Plantation Boogie“ kam 1955 auf den 18 Platz. Ein Markenzeichen von Dees Alben war die Einarbeitung seines Namens in den Albumtitel, wie z.B. Dee-lightful, Dee-Lirious, Dee-Licious, und Dee-Most. In den späten 60ern ergänzte er seine Aufnahmen um ein Background-Orchester, wie viele andere Musiker zu der Zeit auch. Bis in die 70er nahm Dee 56 Alben auf. Trotz der erfolgreichen Studioalben blieb Dees Leidenschaft der Auftritt vor Publikum. Nachdem er regelmäßig in Hotellounges aufgetreten war, eröffnete er 1967 den Nachtclub „Lenny Dee's Dolphin Den“ und später „Lenny Dee's King's Inn“. Er trat in seinen Clubs mit Musik und Comedynummern auf und war damit sehr erfolgreich. Dee war Gast in zahlreichen Shows und Talkrunden. Mitte der 50er hatte er sogar seine eigene Show. In den späten 70ern ließ seine Popularität stark nach und ihm wurde vom Musiklabel gekündigt. Er verbrachte den Rest seiner Karriere in seinen Nachtclubs und auf Tourneen, doch die Nachfrage nach seiner Musik blieb dürftig. 2003 zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück. Nach seinem Tod 2006 erschienen bisher zwei Best-Of-Alben.

Eine (notwendigerweise unvollständige) Liste seiner Lieder, soweit bekannt mit Round Dance Choreographien:

Song Jahr Choreo
Birth of the Blues Parrott, TS II+1
Columbus Stockade Blues Martin, TS II
Folsom Prison Blues Peterman, CH III
Let Your Love Flow Parnell, CH III
Sweet Sixteen Potts, TS II+1